Der Weihnachtsmarkt ist eine schöne deutsche Sache. Weihnachtsmärkte gibt es praktisch in allen deutschen, österreichischen und schweizer Städten, in großen und kleinen. Wer im Winter einmal in einem deutschsprachigen Land war, weiß, wovon ich rede. Man nennt diese Märkte auch Adventsmarkt, Glühweinmarkt oder Christkindlmarkt. In Berlin heißt er: Weihnachtsmarkt.

Weihnachtsmärkte sind seit dem 14. Jahrhundert in Deutschland nachgewiesen. Die ersten Märkte gab es wohl im sächsischen Raum, in Bautzen (1384) und Dresden (1434), aber sicherlich gibt es auch andere Städte in Süddeutschland, die auf eine solche lange Tradition zurückblicken können. Oder sie für sich reklamieren.

In Berlin gibt es seit 1529 Adventsmärkte. Dieses Jahr habe ich auf einer Web-Liste der Stadt Berlin 61 offizielle Weihnachtsmärkte in Berlin gezählt. Einundsechzig! Das Umland nicht mitgerechnet.

Geht man heute auf den Berliner Weihnachtsmarkt zwischen Alexanderplatz und Jannowitzbrücke, dann spürt man von der jahrhundertealten schönen deutschen Adventsmarkt-Tradition praktisch nichts mehr. Dort ist heute nur noch eines: Rummel.

Der Weihnachtsmarkt am Alexa-Einkaufstempel ist der größte Weihnachtsmarkt in Berlin. Hier steht auch das größte transportable Riesenrad der Welt, das Steiger-Riesenrad, das 60 Meter hoch ist.

Man hat eine schöne Aussicht in den offenen, luftigen Gondeln dort oben!

Auch im grauen, trüben deutschen Winter sieht das schön aus. Bei solch einem Wetter versteht man, warum die Menschen schon seit Jahrhunderten auf den Weihnachtsmarkt gehen und Glühwein trinken. Sonst lässt es sich ja kaum aushalten!

Und damit wünsche ich allen Lesern dieses Blogs und der „Meyerbeer 26“ fröhliche Weihnachten, und ich hoffe, Sie bleiben mir treu.

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